28.11.2013

Qualifizierung hat viele Gesichter ─ Blitzlichter des literarischen Wochenendes in Nümbrecht 22. bis 24.11.2013

Foto 1 Ein vielfältiges und aktives Wochenende wurde uns von Frau Schwarze, Frau Petri und der Referentin Frau Erb-May geboten. „Wird Ehrenamt anerkannt?“ war eine der zahlreichen Fragen, die wir diskutierten. Das Wochenende zeigte, dass Ehrenamt auch ohne Anerkennung erfreuen kann, denn unter dem Motto „Wer hat Dornröschen wach geküsst?“ konnten wir uns bei der Gestaltung und Präsentation des Märchens kreativ ausleben.

Foto 2Am Samstag gestaltete Frau Erb-May das Programm mit der Bearbeitung von Kinder-und Jugendliteratur. In Gruppenarbeit wurde die zu lesende Literatur fürs Wochenende als Bilderrätsel, Fotoroman, Pantomime, schauspielerischer Auftritt und auch als Rap präsentiert.

Samstagnachmittags startete der Themenblock „Öffentlichkeitsarbeit und Werbung“ mit einer theoretischen Einführung in die 3 Säulen der Öffentlichkeitsarbeit. Praktisches Engagement war abends bei der Organisation verschiedener Märchenveranstaltungen gefragt.

Dass eine ehrliche Darstellung in der Öffentlichkeitsarbeit wesentlich ist, wurde uns am 3. Tag bei der praktischen Umsetzung verschiedener Werbemedien gezeigt. Die abends zuvor ausgearbeiteten Märchenveranstaltungen wurden mittels Poster, Pressemitteilungen, Radiomitteilung und Handzettel beworben.

Foto 3Insgesamt zeichnete sich das Wochenende durch eine gute Mischung aus theoretischen und praktischen Teilen, seiner Vielfältigkeit, dem gegenseitigem Erfahrungsaustausch, der Vertiefung der Beziehungen zu anderen Büchereien, dem Gewinn neuer Ideen für die eigene Büchereiarbeit und vielem mehr aus. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen für dieses tolle Wochenende.

Sabine Fleißig (Evangelische Kirchengemeinde Aegidienberg) und
Beate Klein (Evangelische Kirchengemeinde Asbach-Kircheib)

 

Erinnern Sie sich noch an Ihre Grundkurszeit? Dann berichten Sie im Kommentar darüber!

Kommentare

Auch ich war bei diesem literarischen Wochenende
dabei, das bei mir der letzte Baustein des Grundkurses „Fit für die Büchereiarbeit“ war.
Ich finde, daß es für die Arbeit in der heimischen Bücherei wichtig ist, eine solche Grundausbildung zu erhalten; habe selbst bei allen Bausteinen wichtige Erkenntnisse mitgenommen.
Diese Ausbildungsarbeit kann von vielen Büchereien im „laufenden Betrieb“ nicht bzw. nicht so fundiert und umfassend geleistet werden.

Ein Dank an die Büchereifachstelle für diese wichtige Arbeit !!

Bettina Deipenbrock
Öffentl. Bücherei der Ev. Kirchengem. Altenkirchen

Ich kann Bettina Deipenbrock nur zustimmen, was die Wichtigkeit einer gründlichen Grundausbildung betrifft. Klar strukturiert wurden uns die 3 „Säulen“ der Öffentlichkeitsarbeit erklärt, die man unbedingt kennen sollte, bevor man sich an die Organisation einer Veranstaltung begibt. Die praktische Arbeit zeigte uns dann, was alles zu bedenken ist, bevor z.B. ein Plakat oder ein Flyer in der Öffentlichkeit erscheint. Diese Fülle von Hintergrundwissen kann man während des „Normalbetriebes“ in der Bücherei nicht bekommen, dazu fehlt die Zeit und Ruhe. Hinzu kommt das starke Interesse des Büchereiteams an den Inhalten der Seminare. In den Teamsitzungen ergeben sich dadurch häufig lebhafte Diskussionen und am Ende haben viele das Gefühl, wieder auf dem neuesten Stand zu sein.
Gerade die Bücherei Remagen bietet sehr viele verschiedene Veranstaltungen an. Durch das Seminar habe ich nun fundiertes Wissen über die Voraussetzungen für ein gutes Gelingen und hoffe, in Zukunft das Team unserer Bücherei auch in dieser Hinsicht unterstützen zu können.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team der Büchereifachstelle!
Agnes Barth
Ev. Bücherei Remagen

Dem Kommentar von Bettina Deipenbrock kann ich mich nur anschließen!
Die Konzeption des Wochenendes war gelungen; die Veranstaltung war informativ, abwechslungsreich und nie langweilig.
Im Büchereialltag hat man zwar selber schon einiges ausprobiert, aber es tut gut, von qualifizierter Seite Informationen, Ratschläge und neue Impulse für eine effektive Büchereiarbeit zu bekommen. Hinzu kommt der Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern aus den anderen Büchereien.
All das kann man im laufenden Büchereibetrieb wirklich nicht leisten und man müsste unnütz viel Zeit und Energie darauf verwenden, ständig das Rad neu zu erfinden.
Ich möchte die professionelle Ausbildungsarbeit von „Fit für die Büchereiarbeit“ nicht missen!

Irmgard Kremer-Bieber
EÖB Oberwinter

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