20.09.2015

Astrid-Lindgren-Lesenacht in der Kellenbacher Bücherei

kellenbachVon Mittwoch, 26. August 2015 bis Donnerstag, 27. August 2015 führte das Team der Bücherei in Kellenbach (bestehend aus Doris Haider, Rita Kneppel und Tanja de Geyter) die zweite Kellenbacher Lesenacht durch. Das diesjährige Motto lautete: Astrid Lindgren Geschichten.

Beginn war am Mittwoch Abend um 18:00 Uhr im Evangelischen Pfarrhaus mit gemeinsamen Grillen, Gesprächen und dem Spielen der Kinder im Pfarrgarten. In einer gemeinsamen Runde unter schattigen Bäumen begann dann der eigentliche Teil der Lesenacht: moderiert durch das Büchereiteam  erzählten die Kinder, welche Bücher, Geschichten oder Figuren sie von Astrid Lindgren kannten.  Es wurden verschiedene kleine Episoden und Textausschnitte aus „Ronja Räubertochter „ und „Michel aus Lönneberga“ vorgelesen. Vor allem der „Michel in der Suppenschüssel“ hatte die Lacher auf seiner Seite. Ronja Räubertochter zeigte sich passend zu der beginnenden lauen Sommernacht sehr poetisch. Mit diesen passenden Überleitungen ging es an die erste Bastelstation, es wurden bunte Geschichtenteller für „hungrige“ Leser hergestellt. Hierfür durften sich die Kinder aus den vorgelesenen Textausschnitten einen heraussuchen und damit künstlerisch ihren Teller gestalten. Als Stärkung und süße Überraschung gab es Crepes.

In der anschließenden Bücherrunde durften die Kinder ihre mitgebrachten Lieblingsbücher den anderen vorstellen, bevor es zu nächsten kreativen Gestaltungsstation ging: es wurden „Windhosen“ gebastelt, und wer wollte konnte diese als Erinnerung an diesem Abend mit Astrid-Lindgren-Figuren verzieren.

Nachdem dann alle ihre Betten für die Nacht in der Bücherei aufgebaut hatten, ging es zum abenteuerlichen Teil über – eine Nachtwanderung  durch die dunkle und milde Nacht. Auf dem Rückweg konnten sich die Kinder an einer Weggablung entscheiden: mit einem Teil der Gruppe und Taschenlampenlicht zu gehen, oder mit dem anderen Teil der Gruppe den nur mit Mondlicht beschienen  Weg zu gehen. Wieder zurück gab es für alle die noch nicht müde waren, eine letzte Überraschung für diesen Tag. Sie lernten „Michel aus Lönneberga“ auf eine andere Art kennen. Erst nach 23 Uhr gingen die letzten Lichter aus.

Der Donnerstag Morgen startete nicht allzu früh – zuerst mussten die Betten, Schlafsäcke und Luftmatratzen beiseite geräumt oder eingepackt werden, dann wurden die Tische und Stühle wieder an Ort und Stelle aufgestellt. Die Kinder halfen mit, so dass gegen 8:15 Uhr alle frühstücken konnten.

Danach wurden Lesezeichen gebastelt, ein Astrid-Lindgren-Rätsel entschlüsselt und einige „verbesserten“ noch ihre Werke vom Vorabend und wiederum andere spielten draußen.

Zum Abschluss versammelten sich alle teilnehmenden Kinder zu einem Fototermin im Pfarrgarten, präsentierten dort ihre künstlerischen Werke und dann kamen auch schon die ersten Eltern um Ihre Kinder abzuholen.

Tanja de Geyter

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