4.04.2013

John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

München: Carl Hanser, 2012. 288 S.
ISBN: 978-3446240094
16,90 Euro

Hazel ist 16 Jahre alt, Diagnose: Krebs Heilungschance 0% – August, genannt Gus,17 Jahre, Diagnose: Krebs, Heilungschance 80%
Beide treffen sich das erste Mal in einer Selbsthilfegruppe. Hazel zieht ihr Sauerstoffgerät hinter sich her und Gus humpelt, weil man ihm ein Bein amputiert hat. Sehr schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine innige Freundschaft. Hazel liebt Bücher, ganz besonders mag sie das Buch „Ein herrschaftliches Leiden“. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Anna, die auch an Krebs erkrankt war. Das Buch endet mitten im Satz, so erfährt Hazel als Leser, dass Anna gestorben ist. Als Hazel das Buch an August ausleiht, erzählt sie ihm, dass sie gerne den Autoren kennen lernen würde. Denn sie möchte wissen, ob es noch eine Fortsetzung gibt. Da Gus sich schon im ersten Moment in Hazel verliebt hat, schenkt er ihr seinen Feenwunsch, den bekommen die Kinder, wenn sie so krank sind, dass sie sterben müssen. Hazel hatte ihren schon verbraucht, als es ihr sehr schlecht ging. August nimmt Kontakt zu dem Autor auf, der in Amsterdam lebt. Gemeinsam machen sie sich auf eine vielleicht letzte Reise um diesen zu besuchen.
Ein Buch auch über die Liebe und die Literatur. Es ist humorvoll und bewegend. Es gibt wunderbare Dialoge zwischen den Protagonisten. Hierzu können wir nur eins sagen: Unbedingt Lesen! Unsere Bewertung: 5 Lesezeichen +*

 

Kommentare

Dieses Buch habe ich gelesen und konnte es nur kurz aus der Hand legen, so spannend fand ich es geschrieben. Klar ist, es ist ein Jugendbuch, aber die Krebsdiagnose und die damit verbundenen Probleme können leider auch wir Erwachsenen sehr gut nachvollziehen. Gnadenlos ehrlich, wirklich gut umgesetzte Idee des Autors, aus der Sicht einer Jugendlichen zu schreiben. Die Empfehlung kann nur heißen: Ausleihen, lesen und eigene Meinung finden!

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